Der Berliner Ladeinfrastruktur-Anbieter Ubitricity hat in England zwei neue Aufträge für insgesamt bis zu 560 weitere Laternen-Ladepunkte erhalten. Die Geräte sollen in der Region West Berkshire und im Londoner Stadtbezirk Redbridge installiert werden.

Zunächst nach West Berkshire: Die Region westlich von London umfasst  63 Gemeinden und ist eine sogenannte Unitary Authority in der Grafschaft Berkshire. Das dortige Council hat Ubitricity mit der Lieferung, Installation und dem Betrieb von bis zu 250 Laternen-Ladepunkten beauftragt – und zwar im Zuge eines Vierjahresvertrags zwischen der Stadtverwaltung und der Shell-Tochter.

Die an Straßenlaternen angebrachten Geräte laden nach Angaben von Ubitricity mit einer Leistung von bis zu 5 kW und sollen in nur drei Stunden installierbar sein. Ihre Einführung in West Berkshire sei „an wichtigen Wohn- und Geschäftsstandorten geplant“, heißt es in identisch lautenden Pressemitteilungen beider Seiten. Näher präzisiert werden die Standorte nicht. Dafür wird ausgeführt, dass das Council über „verschiedene Finanzierungsquellen“ bis zu 60 % der Kosten für die Anschaffung und Installation der Ladestationen abdecken kann.

Der Londoner Stadtbezirk Redbridge ordert parallel 310 Laternen-Lader bei Ubitricity, wobei in diesem Fall auch Siemens als Projektpartner genannt wird. Der deutsche Technologiekonzern arbeitet in Großbritannien seit 2017 mit Ubitricity zusammen. In Redbridge sollen die Laternen-Ladestationen an Standorten installiert werden, die „durch das Feedback der Bürger bestimmt werden“. Auch im Fall des Londoner Stadtbezirks gibt es für das Vorhaben eine nicht näher bezifferte Förderung des Office for Zero Emissions Vehicles (OZEV). Die erste Tranche der 310 Ladepunkte soll „in den nächsten Monaten“ in Betrieb genommen werden.

Quelle: Suchergebnisse für „feed“ – electrive.net

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